Verkaufsoffener Sonntag & St.-Kathrein-Jahrmarkt Burglengenfeld
🔥 19.11. 10:00: Historische Altstadt und Naabtalcenter Burglengenfeld: „Herbstlich willkommen“: So lautet das Motto des verkaufsoffenen Sonntags mit St. Kathrein-Markt am 19. November in Burglengenfeld. Das Wirtschaftsforum (Wifo) hat unter der Regie von Melanie Röhl und Julia Krempl wieder ein ansprechendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Der Kathrein-Markt auf dem Marktplatz ist ab 10 Uhr geöffnet, die Geschäfte sind von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Das Wifo organisiert auf dem Unteren Marktplatz einen Herbstmarkt. „De zwoa vom Grill“ bieten leckere Grillspezialitäten an. Zum Angebot des Wifo gehören außerdem Glühwein, Kinderpunsch und frische, selbst gemachte Waffeln. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem „Spielplatzprojekt“ zugute: Das Wirtschaftsforum möchte den Spielplatz am Volksfestplatz deutlich aufwerten und sammelt dafür fleißig Spenden. Auf dem Herbstmarkt gibt es ferner adventliche Floristik, Naturkosmetik und Honigprodukte von „Blumen NaTina“. Für die Musik sorgt das Trio „ALL Acoustic“. Gewinnspiel mit attraktiven Preisen Beim „Herbstblatt-Gewinnspiel“ sind attraktive Gutscheine der teilnehmenden Geschäfte zu gewinnen. Es funktioniert ähnlich wie die beliebte Schaufenster-Rallye: Erwachsene und Kinder können in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte Herbstblätter mit Buchstaben finden. Diese Buchstaben müssen auf der Teilnahmekarte zum richtigen Lösungswort zusammengesetzt werden. Die Teilnahmekarten sind für alle Besucher und Kunden in den teilnehmenden Geschäften und am Wifo-Infostand am Marktplatz erhältlich. Dort können die ausgefüllten Karten auch in die Losbox geworfen werden. Die Auslosung der Gewinner findet um 17.00 Uhr am Wifo-Pavillon statt. Gewinner, die zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend sind, bekommen die Gutscheine per Post zugeschickt. Kasperltheater für Kinder Tipp für Kinder: Claudia Grascher-Zwarg zeigt im Historischen Rathaussaal das Kasperltheater „Der gestohlene Besen“. Vorstellungen sind um 13.30 Uhr, 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr. - Märkte, Basare, Sonntagsverkauf
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Sonderausstellung: Aufgekocht und fein serviert
📣 18.11.2017: Stadtmuseum Schwandorf: In den Herbst- und Wintermonaten zeigt das Stadtmuseum Schwandorf eine Sonderausstellung, die sich mit einem sehr delikaten und geschmackvollen Thema befasst. Präsentiert wird dabei eine Vielzahl und Vielfalt an verschiedenen Suppenschüsseln und Terrinen, die Margit Graf aus Riedenburg mit Leidenschaft und einem besonderen Sinn für deren Ästhetik gesammelt hat. In diesem Zusammenhang ist es nun spannend, sich nicht nur mit der Geschichte und den unterschiedlichen Formen und Gestaltungsvariationen dieses Geschirrteils auseinanderzusetzen, sondern ebenso den Inhalt zu betrachten, für den dieses bestimmt ist: Das führt notwendigerweise zur Kulturgeschichte des Essens, genauer gesagt, zur historischen Betrachtung der Suppe als eine Speise, die wohl schon seit Jahrtausenden den Menschen nährt und seinen Speiseplan grundlegend bereichert. So steht bei der Sonderschau zwar die Suppenschüssel in ihrer Form und ihrem Aussehen, aber genauso in ihrem Gebrauch im Mittelpunkt der Betrachtungen. Und es interessieren natürlich auch die damit verbundenen Speisen und die Tischkultur, die vor allem seit dem 18. Jahrhundert den edel gedeckten Tisch bei Hofe prägte. Dagegen aßen die ärmeren Bevölkerungsschichten bei Tisch lange Zeit aus einer gemeinsamen Schüssel. Später ist es neben der Adelsschicht das wohlhabende Bürgertum, das viel Wert auf ein wertvolles, vielteiliges Tafelservice legt, zu dem beim Speisen unbedingt auch Terrinen und Suppenschüsseln gehörten. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert werden Speisegeschirre aus Steingut und Porzellan auch in einfacheren Haushalten üblich, wobei das feinere Porzellan erst in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts billiger und damit massenhafter produziert werden konnte. Seitdem war es wichtiger Bestandteil in der Aussteuer junger Frauen und war in jedem gut sortierten Haushaltsgeschäft zu finden. Neben dieser hochwertigen Sammlung an Suppenterrinen zeigt die Ausstellung auch eine kleinere Auswahl an historischen Kochbüchern, die Einblicke in die Zubereitung und Zutaten von Speisen vergangener Zeiten gewähren – manches mag heute fremd erscheinen, anderes wiederum erstaunlich und das eine oder andere hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Der Gebrauch von Suppenschüsseln oder Terrinen scheint allerdings in unserer modernen Gesellschaft zunehmend in Vergessenheit zu geraten. Schöne, dekorative Kochtöpfe, die gleichzeitig eine praktische, schnelle Handhabung beim Servieren von Essen ermöglichen, sind hier möglicherweise die Gründe, warum viele heutzutage diese Geschirrteile – falls überhaupt vorhanden – im Schrank stehen lassen oder auf dem Flohmarkt verkaufen. Und die modernen Speiseservices kommen inzwischen meistens ohne eine Suppenschüssel in den Handel. So ist der Blick auf die schöne und sehr oft edel gestaltete Suppenterrine einerseits ein wenig mit Nostalgie und Wehmut verbunden, anderseits führt es uns gleichzeitig zu einer interessanten Auseinandersetzung mit dem Essverhalten des Menschen, das ganz selbstverständlich zu unserem Leben und zum Alltag gehört. Bildhinweis: Herbert Bürger - Ausstellungen und Kunst
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